PERI GmbH

  • Ort: Weißenhorn
  • Kältemaschinen: 2 InvenSor LTC 30 e plus - FC
  • Kälteleistung: 60 kW
  • Wärmequelle: Kraftwerk
  • In Betrieb seit: Oktober 2017
  • Besonderheiten:

    Reduzierung CO2-Ausstoß um jährlich 84% ggü. herkömmlichen Kälteanlagen

Das Familienunternehmen PERI achtet nicht nur bei ihrer Schalungs- und Gerüsttechnik auf eine effiziente Fertigung, auch bei der Kühlung hat man sich im Oktober 2017 am Hauptsitz Weißenhorn für eine effizienzsteigernde Lösung entschieden. Durch die Anschaffung von ADsorptionskältemaschinen (AdKM) der Firma InvenSor spart das Unternehmen im eigenen Kraftwerk nun jährlich bis zu 70 Prozent Energiekosten für die Kälteerzeugung ein und reduziert gleichzeitig den eigenen CO2-Ausstoß um 84 Prozent gegenüber herkömmlichen Kälteanlagen. Ergebnisse, die sich sehen lassen können.

PERI setzte für die Kühlung in den vergangenen 10 Jahren eine Kompressionskältemaschine (KKM) mit einer Kälteleistung von 40 kW ein, womit ausschließlich die Schaltschränke versorgt wurden. „Aufgrund von zusätzlichem Kältebedarf mussten wir dringend die Leistung auf 60 kW aufstocken“, berichtet Carsten Mai, Energiemanager bei PERI. In der engeren Auswahl waren die ABsorption- und ADsorptionskältetechnik. Das Unternehmen entschied sich daraufhin erstmals für zwei InvenSor ADsorptionskältemaschinen LTC 30 e plus inkl. Freikühlung, welche die benötigte Kälteleistung problemlos zur Verfügung stellen. „Die ADsorptionskälteanlagen von InvenSor haben uns aufgrund ihrer kompakten Größe letztendlich überzeugt“, begründet Carsten Mai. Die KKM ist seither ausschließlich als Redundanzanlage in Betrieb.

Das Besondere an den ADsorptionskältemaschinen ist, dass sie zur Kälteerzeugung keinerlei Strom, sondern ausschließlich überschüssige Abwärme benötigen. Am Standort Weißenhorn ist es das bereits vorhandene Biomasseheizkraftwerk (BMHKW), welches nun auch die Kälteanlagen mit einer Antriebstemperatur von etwa 85°C versorgt. Das Kraftwerk wird über die Schaltanlagen gesteuert und muss durchgängig laufen. „Eine aktive Kühlung des Schaltschrankraumes ist unausweichlich für die Elektronik, da die elektrotechnischen Komponenten in den Schaltschränken ein hohes Maß an Wärme produzieren. Diese Wärme muss abgeführt werden, damit es nicht zu einer Überhitzung der Technik und dadurch zu einem Ausfall des Kraftwerks kommt“, so Richard Stahl, Systemtechniker bei der InvenSor GmbH. Mit der Sorptionskältetechnik kann der Kunde hocheffizient eine dauerhafte Kühlgrundlast über das gesamte Jahr abdecken, wodurch sich Energiekosten enorm reduziert und die Ausfallsicherheit gesteigert haben. Des Weiteren haben sich die AdKMs nach bereits 4,8 Jahren vollständig amortisiert.