Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren GmbH und Co. KG

  • Ort: Emsbüren
  • Kältemaschinen: 1 InvenSor LTC 90 e plus-FC
  • Kälteleistung: 90 kW
  • Wärmequelle: BHKW 2G Energy AG „agenitor 306“
  • In Betrieb seit: September 2017
  • Besonderheiten:

    jährliche Energiekosten-Einsparung liegt bei etwa 50.000 € im Vergleich zu herkömmlichen Kältemaschinen, Reduzierung CO2-Ausstoß um jährlich 30%

Die richtige Kältetechnik ist für eine präzise und fehlerfreie Produktion unumgänglich. Das erkannte auch der Hersteller Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren GmbH und Co. KG und sanierte die eigene Energiezentrale. Ausschlaggebend dafür war, das neue Energiesystem außerhalb des Firmengebäudes zu platzieren, um keinen Lagerplatz einzubüßen. Der InvenSor Energiecontainer lieferte damit die perfekte Lösung und hilft zudem noch die Energiekosten um jährlich 50.000 Euro zu senken.

Das Unternehmen aus Niedersachsen verwendete bisher eine Kompressionskältemaschine (KKM), welche einen zu hohen Stromverbrauch aufwies. Daher entschloss Schmidt sich zu einer Rundumerneuerung und installierte im September 2017 ein Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungs(KWKK)-System, welches aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) und einer ADsorptionskältemaschine (AdKM) besteht. Der große Vorteil an einem solchen System ist die gleichzeitige und ganzjährige Lieferung von Strom, Wärme und Kälte direkt vor Ort. Das KWKK-System wurde mit allen Hydraulikkomponenten durch InvenSor in einem 15 Meter langen Container anschlussfertig verbaut, welcher ein Gesamtgewicht von knapp 25 Tonnen aufweist. Der dazugehörige Rückkühler mit einer Rückkühlleistung von 195 kW befindet sich auf dem Dach des Containers.

Schmidt wählte die InvenSor AdKM LTC 90 e plus-FC (Free Cooling = Freikühlfunktion) mit 90 kW Kälteleistung, welche ca. 1.620 h pro Jahr im Betrieb sein wird. Die ADsorptionskältemaschine erzeugt Kälte ohne den Einsatz von Strom. Stattdessen nutzt sie als Antriebsenergie die überschüssige Abwärme vom installierten BHKW. Darüber hinaus verwendet die AdKM Wasser als Kältemittel und schont somit die Umwelt. Schmidt reduziert dadurch den eigenen CO2-Ausstoß um jährlich 30%. Die gesamte BHKW-Abwärme wird zu 70% für die Kühlung und zu 30% zum Heizen eingesetzt. Es werden neun Spritzgießmaschinen und drei Pressen mit 86 kW Kälteleistung gekühlt. Die übrigen 4 kW von der AdKM werden zur Serveraumkühlung eingesetzt.