Erfolgreich kühlen: InvenSor stellt Leitfaden zum Einsatz von Adsorptionskältemaschinen vor

März 10, 2015

Berlin – 09. März 2015 – Adsorptionskältemaschinen (AdKM) erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Sie sind eine Schlüsselkomponente für zukunftssichere und umweltfreundliche Kühlung und Klimatisierung. Gegenüber konventioneller Kälteerzeugung sparen die Geräte bis zu 70% Strom ein und ermöglichen so eine deutliche Reduzierung von laufenden Kosten und CO2-Emissionen.

Der InvenSor Anwendungsleitfaden für den Einsatz von Adsorptionskälte in Industrie und Gewerbe

Die Maschinen verwenden heißes Wasser aus geeigneten Wärmequellen statt Elektroenergie als Antrieb für die Kälteerzeugung. Typische Wärmequellen sind etwa Blockheizkraftwerke, Prozesswärme, Fernwärme und thermische Solaranlagen. Doch welche technischen, räumlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen sollten erfüllt sein, um erfolgreich und effizient Abwärme zu nutzen oder Anlagen mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) mit InvenSor Adsorptionskältemaschinen zu betreiben?

Neben den Eigenschaften der Wärmequelle sind vor allem auch die Vorrausetzungen bei der Kälteanwendung entscheidend. Mit dem neuen 20-seitigen Ratgeber von InvenSor werden Planern und Anlagenbauern, die solche Systeme entwerfen und installieren, wichtige Daten und Rahmenbedingungen mit an die Hand gegeben. Ein wesentlicher Punkt ist die Auslegungsgröße der Kälteanwendung – die benötigte Grundlast des Kältebedarfs sollten dabei immer zwischen 8 kW und 250 kW liegen. Spitzenlasten werden aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Regel mit herkömmlichen Kälteerzeugern abgedeckt. Die InvenSor AdKM stellt je nach Modell Kaltwasser mit Temperaturen zwischen 8°C und 20°C zur Verfügung. Aufgrund ihres wartungsfreien Kälteerzeugers stellt sie dabei äußerst geringe Anforderungen an den Service. Gekühlt werden z.B. Lagerhallen, Verkaufsräume, , Rechenzentren und industrielle Prozesse z.B. in der Metall-, Kunststoff- und Lebensmittelverarbeitung.

Beispiel für eine KWKK Anlage mit BHKW und AdKM von InvenSor

Die Anwendungsgebiete der Adsorptionskältemaschinen sind sehr vielfältig. In Deutschland arbeiten die meisten InvenSor-Maschinen in Anlagen mit der vorher bereits erwähnten Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Diese erzeugt Strom, Wärme und Kälte durch eine clevere Verbindung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Adsorptionskältemaschinen. Das BHKW produziert dabei Strom und Abwärme, welche je nach Bedarf direkt genutzt wird oder von den AdKM als Antriebsenergie eingesetzt wird. Solche Anlagen bestechen durch eine hohe jährliche Laufzeit der Komponenten und eine attraktive Wirtschaftlichkeit mit Kapitalrücklaufzeiten, die in der Regel zwischen vier und sieben Jahren liegen.

Die InvenSor Maschinen arbeiten mit reinem Wasser als Kältemittel

InvenSor Adsorptionskältemaschinen gehören zu den anwenderfreundlichsten und zuverlässigsten Geräten auf dem Markt. Zieltemperaturen für Kaltwasser und für den Rücklauf im Antriebskreislauf lassen sich über den mehrsprachigen farbigen Touchscreen Controller sehr einfach einstellen. Sogar eine Nutzung als Wärmepumpe ist bereits vorbereitet und kann am Gerät aktiviert werden. Mit der integrierten Hydraulik können Fachleute und Planer ihre speziellen Lösungen wie z.B. Nutzung von freier Kühlung an kalten Tagen umsetzen, ohne die Komplexität und damit Fehleranfälligkeit der Gesamtanlage wesentlich zu erhöhen.

Der leicht zu bedienende Inbetriebnahme-Modus, eine automatische Betriebsoptimierung und die standardmäßig vorhandene Internet-Schnittstelle machen die Geräte von InvenSor zu Plug & Play-Geräten, die selbst mit geringen Vorkenntnissen sehr gut zu installieren und zu bedienen sind.

Download Anwendungsleitfaden (PDF, ca. 1,8 MB)