InvenSor präsentiert neue Adsorptionskältemaschinen auf der ACHEMA 2015

Mai 23, 2015

Berlin, 21. Mai 2015 – Kaum eine Branche ist so stark auf Innovationen angewiesen wie die Prozessindustrie: Technische Neuerungen aus der Materialforschung, hohe Umweltauflagen sowie schwankende Rohstoffpreise zwingen die Unternehmen zu effizientem Wirtschaften und kontinuierlicher Weiterentwicklung ihrer eigenen Produktionsprozesse. Der clevere Einsatz ungenutzter Energie avanciert da schnell zum heimlichen Kostenvorteil – und birgt oftmals ungeahnte Einsparpotentiale.

InvenSor LTC 30 e plus mit sichtbarer, komplett integrierter Hydraulikeinheit.

Berlin, 21. Mai 2015 – Kaum eine Branche ist so stark auf Innovationen angewiesen wie die Prozessindustrie: Technische Neuerungen aus der Materialforschung, hohe Umweltauflagen sowie schwankende Rohstoffpreise zwingen die Unternehmen zu effizientem Wirtschaften und kontinuierlicher Weiterentwicklung ihrer eigenen Produktionsprozesse. Der clevere Einsatz ungenutzter Energie avanciert da schnell zum heimlichen Kostenvorteil – und birgt oftmals ungeahnte Einsparpotentiale.

Pünktlich zur ACHEMA 2015 stellt die Berliner Cleantech Firma InvenSor die jüngste Generation an Adsorptionskältemaschinen vor und zeigt, wie Industrieunternehmen mit Hilfe eines KWKK-Systems (kurz für: Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) vergleichsweise einfach Geld sparen können.

Kühlen mit Abwärme aus Kraftwerken und Prozessen

KWKK-Anlagen liefern das ganze Jahr über Strom, Wärme und Kälte. Thermisch angetriebene Adsorptionskältemaschinen (AdKM) wandeln dabei die Abwärme der Strom produzierenden Blockheizkraftwerke (BHKW) in Kälte um. Auf diese Weise lassen sich neben der eigentlichen Produktion z.B. Serverräume und Bürogebäude gleich mitkühlen. Warmwasser- und Kältepufferspeicher verbessern durch den Ausgleich saisonaler Schwankungen zudem das Betriebsverhalten der BHKWs. Im Winter kann das InvenSor-System mit Freier Kühlung arbeiten, während die Wärme aus den BHKWs wie gewohnt zum Heizen zur Verfügung steht.

Banner der Achema 2015

Hohe Nutzungsgrade und lange Laufzeiten der Anlagen sind gleichzeitig die beste Basis für attraktive Kapitalrücklaufzeiten. Der Umstieg auf die nachhaltige Technologie lohnt sich bereits ab Kälteleistungen von 10 kW.

Auf der diesjährigen ACHEMA (15. – 19. Juni) präsentiert InvenSor eine kompakte Kältemaschine, die speziell für den gewerblichen Einsatz entwickelt wurde. Die LTC 30 e plus erreicht Spitzenwerte der Energy Efficiency Ratio (EER) von 33, was Stromeinsparungen von bis zu 90% gegenüber herkömmlichen Kälteanlagen bedeutet. Möglich werden so hohe Werte dadurch, dass die Kältemaschinen von InvenSor für den Prozess der Kühlung nahezu keinen Strom mehr benötigen.

Die Anschaffung amortisiert sich bei Anwendungen in der Industrie meist schon nach zwei bis fünf Jahren. Bei vielen der bislang in Deutschland installierten AdKMs konnten durch die Modernisierung energieintensivere Systeme ersetzt werden, von Kaltwassersätzen bis hin zu klassischen Kompressionskältemaschinen.

Wo der technische Stand es erlaubt, bleiben die elektrisch angetriebenen Geräte zur Deckung von Spitzenlasten oder für Redundanzanforderungen erhalten. Ein weiterer ganz zentraler Pluspunkt der InvenSor Adsorptionskältemaschinen: Sie arbeiten mit reinem Wasser statt mit immer strenger regulierten konventionellen Kältemitteln.

Von Spritzgussverfahren bis zu industriellem Backen

KWKK Anlage mit InvenSor Kältemaschinen in industrieller Produktion

Die innovative Kältetechnik aus Berlin ist bereits in zahlreichen Produktionsstätten deutschlandweit im Einsatz. Seit Mai 2013 produziert z.B. die bayerische Firma TRANSpofix, ein Hersteller von modernen Transportsystemen und den dazugehörigen Plastik- und Aluminiumteilen, eigenen Strom mit Hilfe von drei BHKWs.

Die dabei anfallende Abwärme wird für die Gebäudeheizung und die thermisch angetriebene Kälteerzeugung eingesetzt, wobei letztere nicht nur in der Produktion genutzt wird, sondern im Sommerhalbjahr auch für die Büroklimatisierung.

Der überwiegende Teil des produzierten Kaltwassers wird ganzjährig den Spritzgussmaschinen (SGM) zugeführt und dort zur Abkühlung der z.B. aus Polyethylen geformten Kunststoffteile verwendet. Ein weiteres typisches Anwendungsfeld moderner Energierückgewinnungssysteme ist die industrielle Lebensmittelverarbeitung.

Maßgeschneiderte Energielösungen

Die Wikana Keks und Nahrungsmittel GmbH aus Lutherstadt kühlt ihre temperatursensiblen Waren und Rohstoffe ebenfalls mit Adsorptionskältemaschinen aus dem Hause InvenSor. Die benötigte Antriebswärme stammt in diesem Fall direkt von einer Backstraße – Energie, die zuvor ungenutzt in die Umgebung abgegeben wurde. Eine professionelle Energieberatung zeigt häufig vielseitige Möglichkeiten auf, automatisch generierte Wärme im Produktionsprozess geschickt weiterzuverwenden.

Gemeinsam mit L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG aus Sundern stellt InvenSor auf der ACHEMA 2015 seine innovativen Adsorptionskältemaschinen vor (Halle 6.1, Stand B8). Die Spezialisten von L&R erstellen auf Grundlage der individuellen Anforderungen für jeden Kunden ein maßgeschneidertes Energiekonzept. Dank langjähriger Projekterfahrung bietet L&R modernste Kälteanlagen an, die sich durch extreme Zuverlässigkeit und ein Höchstmaß an Energieeffizienz auszeichnen.

InvenSor auf der Achema 2015: Halle 6.1, Stand B8

„Die InvenSor-Technologie schätzen wir vor allem aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und ausgesprochenen Vielseitigkeit“, erklärt Burkhard Rüßmann, CEO der L&R Kältetechnik. „Flexibilität ist uns extrem wichtig, um den unterschiedlichen Ansprüchen unserer Kunden hundertprozentig gerecht zu werden. InvenSor Adsorptionskältemaschinen gehören derzeit zu den wohl anwenderfreundlichsten Geräten auf dem Markt.“ Interessenten können sich auf der diesjährigen ACHEMA am Stand der L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG über die aktuellen Möglichkeiten im Bereich nachhaltige Prozesskühlung informieren.