Mit Adsorptionskältemaschinen raus aus der Kältemittel-Falle

Januar 21, 2015

Berlin – 21. Januar 2015 – Der bis zum Jahr 2030 geplante weitgehende Ausstieg aus der Verwendung von klimaschädlichen fluorhaltigen Kältemitteln bestimmt die Europäische Gesetzgebung für die Kälte- und Klimatechnik. Schritt für Schritt wurden bereits in den vergangenen Jahren die Gesetze und Verordnungen für Kälte- und Klimaanlagen im ganzen EU-Raum immer strikter gefasst.

InvenSor Maschinen arbeiten mit reinem Wasser als Kältemittel

Die aktuelle Regelung betrifft vor allem die sogenannten teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW), wie insbesondere das Kältemittel R22 und alle Gemische, die diesen Stoff enthalten. Mit der neuesten Fassung der sogenannten F-Gase-Verordnung ist seit dem 1. Januar 2015 nun auch für bestehende Anlagen der Einsatz dieser Stoffgruppe nicht mehr zulässig. Auch im Rahmen von Arbeiten zur Instandhaltung und Wartung (inklusive Wiederbefüllung) dürfen die von der Regelung erfassten Kältemittel nicht mehr verwendet werden.

Eine KWKK-Anlage mit BHKW und fünf Adsorptions-Kältemaschinen

Eine Lösung für die immer strengeren Anforderungen und Gesetze an Kältemittel und CO2-Emissionen bilden fortschrittliche Adsorptionskältemaschinen (AdKM). Sie sind die optimale Schlüsselkomponente, um eine sichere und umweltfreundliche Kühlung und Klimatisierung auch in Zukunft sicherzustellen. Die mehrmals u.a. vom Bundesumweltministerium ausgezeichneten InvenSor AdKMs nutzen als Kältemittel reines Wasser. 

Der Adsorptionsprozess

Doch die InvenSor Chiller haben noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Sie sparen im Gegensatz zu konventionellen Anlagen bis zu 70% Strom ein und helfen so laufende Kosten und die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Dabei verwenden die Maschinen warmes Wasser als Antriebsenergie, um daraus Kälte herzustellen. Typische Wärmequellen sind Blockheizkraftwerke, Prozesswärme, Fernwärme und thermische Solaranlagen.

Die Anwendungsgebiete der Adsorptionskältemaschinen sind sehr vielfältig. In Deutschland arbeiten die meisten InvenSor-Maschinen in Anlagen mit sogenannter Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK). Sie erzeugen Strom, Wärme und Kälte durch eine clevere Verbindung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Adsorptionskältemaschinen.

Die Adsorptionskältemaschinen von InvenSor können einfach und sicher über den Touchscreen gesteuert werden

Das BHKW produziert dabei Strom und Abwärme, welche je nach Bedarf direkt genutzt wird oder von den AdKM als Antriebsenergie eingesetzt wird. Solche Anlagen bestechen durch eine hohe jährliche Laufzeit der Komponenten und eine attraktive Wirtschaftlichkeit mit Kapitalrücklaufzeiten, die in der Regel zwischen vier und sieben Jahren liegen.

InvenSor Adsorptionskältemaschinen gehören zu den anwenderfreundlichsten und zuverlässigsten Geräten auf dem Markt. Zieltemperaturen für Kaltwasser und für den Rücklauf im Antriebskreislauf lassen sich über das mehrsprachige farbige Touch-Display sehr einfach einstellen. Sogar eine Nutzung als Wärmepumpe ist bereits vorbereitet und kann am Gerät aktiviert werden.

Mit der integrierten Hydraulik können Fachleute und Planer ihre speziellen Lösungen wie z.B. Nutzung von freier Kühlung an kalten Tagen umsetzen, ohne die Komplexität und damit Fehleranfälligkeit der Gesamtanlage wesentlich zu erhöhen. Der leicht zu bedienende Inbetriebnahme-Modus, eine automatische Betriebsoptimierung und die standardmäßig vorhandene Internet-Schnittstelle machen die Geräte von InvenSor zu Plug & Play-Geräten, die selbst mit geringen Vorkenntnissen sehr gut zu installieren und zu bedienen sind.

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